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WILLKOMMEN IN BERLIN ein Aufklärungsfilm über die deutsche Hauptstadt

Berlin 2009 - Mauerfall und Wiedervereinigung sind lange her: die Stadt befindet sich nach wie vor in einem Selbstfindungsprozess.

Berliner Politiker, Presse und Stadtvermarkter tun heute gerne so, als sei die Stadt die aufregendste "Weltmetropole" überhaupt. Und auch sonst scheinen immer mehr Berliner eine objektive Beurteilung der Hauptstadt abzulehnen und ihren eigenen Status mit dem Berlins direkt zu verknüpfen.

Es ist wie verhext....

Aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven wird das Thema Berlin beleuchtet. Grundlage des Films sind die Aussagen verschiedener Berliner - Interviewfragmente, die zusammen keine repräsentative Umfrage ergeben, sondern wie Mosaiksteine ein subjektives Stadtportrait und ein von den Medien eher selten transportiertes Bild von Berlin aufzeigen. Der Film versteht sich als Gegendarstellung.

Zu Wort kommen unter anderem Maxim Biller, Rolf Eden, Michi Beck, Michel Würthle, Djamila Rowe, Doris Schretzmayer, Ralf Schmerberg, Roger Boyes, Felix Theissen, Axel Bauer, Ulf Poschardt, Peter Glückstein.

WILLKOMMEN IN BERLIN ist ein Film über die Stadt als Projektionsfläche, die Fragwürdigkeit von Berlins Selbstbespiegelung und die Kontraproduktivität des wunderlichen Anspruchs, Weltstadt zu sein.

WILLKOMMEN IN BERLIN ist hier auf dieser Website gratis als Stream zu sehen oder zum downloaden - zugänglich für alle, die sich für Berlin interessieren, begeistern und die Stadt auch mal aus anderen Blickwinkeln sehen möchten.
Viel Spaß und gute Unterhaltung!

 

WILLKOMMEN IN BERLIN
Dokumentarfilm, 77 Minuten
, Deutschland 2009

Idee & Regie: Igor Paasch

Produktion: Igor Paasch, Ralf Weber
, Co-Produzent: Frank Künster
Sprecher: Peter Fitz
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

Der Künstler und Filmemacher Igor Paasch, geboren 1968 in Berlin Charlottenburg, drehte mit WILLKOMMEN IN BERLIN die Fortsetzung der Mitte-Dokumentation „LET ROCK!“, die auf der Berlinale 2003 (Perspektive Deutsches Kino) ihre Premiere feierte und in den Jahren darauf vom Goethe-Institut in vielen Städten von Moskau bis San Francisco gezeigt wurde. Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem „Dog of My Parents“ (Kurzfilm, 1995 / produziert von Damien Hirst), „Made in Germany“ (Kurzfilm, 1996), „Hinter der Wand“ (Videoprojekt 2005)  und „Danke, Hans“ (Kurzfilm 2007). Mehr Informationen dazu auf seiner Webseite http://igorpaasch.com.

 

 
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